Freitag, 30. Juli 2010

300

Wieder ist ein Hunderterpack voll.
Und mehr oder weniger durch Zufall wurde auch die Nummer 300 wieder ein besonderer Cache. Den loggten wir nämlich während des "Still-Lebens" im Rahmen von RUHR.2010 mitten auf der A 40 (HC meets A40; GC29NMQ).

Auch ansonsten gab es wieder ein paar Highlights. Neben Tradirunden auf Zollverein in Essen (im Rahmen des GPS-Events), in Marl-Polsum und in Haltern gefiel uns der 4. Offizielle Dortmunder Geocaching-Stammtisch (GC288NN) gut, der diesmal als "Outdoor Edition" im Dortmunder Westfalenpark stattfand und neben Hitze und Grillfleisch noch eine "Logg-Fahrt" (GC295Y0) bot.

Bei den einzelnen Caches hatten wir folgende Favoriten:
"Der silberne Spatenmann im Polsumer Wald" (GC1X6J0); ein schön gemachter Nachtcache in Marl-Polsum.
"Die Tamm`s sind Balla Balla" (GC27TDC) in der Resser Mark (Gelsenkirchen); ein Mystery mit originellem Final und einem ganz besonderen Logbuch.
"Team Blind! - Mysterium I" (GC2257H); ein schön gemachter D5-Mystery, bei dem auch das Final originell gemacht ist.
"Hotel California" (GC1Q9EV), ein T5-Lostplace-Multi in Dortmund mit überraschendem Final.
Und schließlich das "Lostplace "chen" Herten" (GC1TT45), ein handwerklich originell gemachter Kurz-Multi an einem kleinen Lost-Place, der unser Cache Nummer 250 war.

Ein wenig materiell aufgerüstet haben wir in den letzten Wochen auch.
Die Zeiten der "Behelfscacherei" sind jetzt vorbei.
Bisher waren wir (das team.laufloewe.de) ja - von einem kurzzeitig mal ausgeliehenen Vista HcX mal abgesehen - ausschließlich mit meinem "Laufcomputer" Garmin Forerunner 305 unterwegs. Die Genauigkeit war in der Regel gut und er hat uns recht zielsicher zu über 250 Dosen geführt. Manchmal lag ich damit sogar genauer als Cacher mit "richtigen" Geräten.
Aber so ein Gerät ohne Karte hat natürlich seine Grenzen. Auch die ewige Ausdruckerei von Caches klaute jede Menge Zeit und ging mir auf den Keks. Nun können wir ein Oregon 450t und ein 550t unser Eigen nennen.

Bei Nachtcaches waren wir bisher auch "unterbelichtet". Während unsere Mitcacher schon von Weitem die nächsten Reflektoren anleuchten konnten waren wir mit unseren Penny- und Decathlon-Nahbereichsfunzeln beleuchtungstechnisch deutlich im Nachteil. Und da gerade Nachtcaches so viel Spaß machen wurde es auch hier Zeit für mehr Erleuchtung, die in Form von Fenix LD20 und UV-Lampen kam.
Bis wir uns für die LD20 entschieden hatten hatte es aber eine Weile gedauert, wie ich zugeben muss. Hier gelesen, dort verglichen, hier gefragt, dort getestet.
Früher, als ich noch Muggle war, kaufte ich einfach eine Taschenlampe, wenn ich eine brauchte. Man drückte einen Knopf, das Ding machte Licht, man sah was man sehen wollte und gut war's.
Damals hätte ich nie geahnt dass man aus der Suche nach der richtigen Lampe eine Wissenschaft machen kann (gibt es schon einen Studiengang Lampologie?) und sicher nicht gewusst dass man Lumen nicht essen kann.... ;-)

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