Donnerstag, 3. Dezember 2009

Grundwissen und Grundausrüstung

Nach knapp zwei Wochen als Geocacher läppern sich Grundwissen und Grundausrüstung so langsam zusammen.

Inzwischen weiß ich schon längst, dass "Multi" nicht nur was mit Vitaminsaft zu tun hat und dass es den Cache nicht nur als Speicherort im PC gibt. Ich habe gelernt was Muggles sind, dass ROT 13 keine Fassadenfarbe ist und dass sich Spoiler nicht nur an Autos befinden.
Und ich weiß jetzt, dass DNF, das ich bisher nur als "did not finish" (nicht beendet) aus dem Laufsportbereich kannte, bei den Geocachern "did not find" (nicht gefunden) bedeutet. Wobei beide DNF's ja im Grunde das Gleiche aussagen: Ziel nicht erreicht.

Die Grundausstattung ist auch eingekauft beziehungsweise zusammengesucht.
Im Baumarkt erstand ich Arbeitshandschuhe, einen Zollstock (auch zur zweckentfremdeten Benutzung als Cachebergungshilfe) und eine Kunststoffstange, die urspünglich als Kletterhilfe für Pflanzen gedacht ist. Die werde ich noch mittig zersägen, damit die Teile in den Rucksack passen und so zwei Leuten die Möglichkeit zum Herumstochern geben können, wenn es erforderlich wird.
Taschenlampe und Taschenmesser sind vorhanden, ein kleines Fernglas hatte ich mir neulich noch für den Urlaub geholt und eine Stirnlampe und den Forerunner (der muss erst einmal reichen) habe ich für's Laufen sowieso.
Feuchttücher gegen Modderfinger und ein kleines Erste-Hilfe-Set werden auch noch in den Rucksack wandern und ein bisschen Kleinwerkzeug suche ich noch im Keller zusammen.
Stifte, Schreibzeug und Handy gehen natürlich auch mit auf Tour.
Die erste "Handelsware" ist ebenfalls eingekauft und wartet darauf getauscht zu werden.
Einen magnetischen Kompass muss ich allerdings noch irgendwo auftreiben.

Dann müsste ich einigermaßen gerüstet sein.
Oder habe ich noch was vergessen?

Tipps nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen.

Kommentare:

  1. Bei meinen 0,5k Caches habe ich diesen ganzen Krempel bisher noch nie gebraucht (außer GPS, Lampe, Stift). Aber kauf Dir ruhig alles! :)

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  2. Nach über 1000 Caches, bin heute in meistens nur noch mit GPS, Stift und Kamera unterwegs.

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  3. DNF heißt eigentlich grammatikalisch richtig "did not find", aber da biste nicht alleine. ich kenn mehrere kilocacher, die die tipps im listing immer noch (achtung: lautschrift) "heints" anstatt "hints" nennen.

    Handschuhe können ganz gut sein, ein Multitool oder Taschenmesser auch ganz nützlich. Aber Fernglas und Stochergerät brauchste eigentlich eher selten.

    Für Nachtcaches wäre vielleicht noch ein kleiner Laserpointer und eine UV-Lampe ganz nützlich.

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  4. @ Anonym 1 + 2

    Na ja, es gibt sicherlich Minimalisten (die dann irgendwann vielleicht nicht mehr weiterkommen wenn's mechanisch komplizierter wird) und Cacher mit umfangreiches Ausstattung (die dann oft den Kram umsonst mitschleppen).
    Ich denke ich werde mich erst einmal in der Mitte einpendeln und natürlich nicht für jeden Micro das gesamte Geraffel mitnehmen. ;-)

    Danke, Sebkom.
    Den Fehler werde ich verbesssern.
    Aber wofür braucht man den Laserpointer?

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  5. Den Laserpointer brauchst du bei manchen Nachtcaches... da ist dann z. B. eine Halterung an einem Baum, in (oder auf) den du den Laserpointer legen musst... und dann immer dem roten Punkt nach, um die nächste Station zu finden. Hilfreich sind dann aber zwei Leute, damit man nicht immer zum Laserpointer zurück laufen muss. ;) Wenn ein Laserpointer oder ne UV-Lampe benutzt werden muss, steht das aber auch meist im Listing!

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  6. Guck doch mal hier für weitere Anregungen:
    http://is.gd/5bTpU

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  7. Danke für die Aufklärung, sebkom!

    Auch dir danke, JeeperMTJ.
    Den Thread hatte ich gestern auch gefunden und werde mich da mal Stück für Stück "durcharbeiten".

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